Meine Themen

Gute Arbeit & Ausbildung

Tagtäglich setze ich mich in meinem Beruf als Gewerkschaftssekretär und Tarifverhandler für gute Arbeit und Ausbildung ein. In meinem vorherigen Job habe ich mich jahrelang als betrieblicher Arbeitnehmervertreter für gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und sichere Arbeitsplätze engagiert. Doch die Arbeitswelt ist stark in Bewegung. Ob die ökologische Transformation unseres Industrielandes oder die Digitalisierung in der Arbeit 4.0. Bei all diesen Veränderungen stehen für mich die Menschen und Beschäftigten im Vordergrund. Denn diese großen Umbrüche dürfen nicht dazu führen, dass sich Arbeitsbedingungen verschlechtern, Berufe abgewertet werden oder Menschen in die Arbeitslosigkeit geschickt werden. Dafür setze ich mich zum Gelingen der sozial-ökologischen Transformation und des digitalen Wandels für alle Beteiligten ein und gehe dazu mit den Gewerkschaften, betrieblichen Interessenvertretungen und Unternehmen in den Dialog. 

Aber nicht nur die Arbeit der Zukunft muss aktiv gestaltet werden. Schon im Hier und Heute läuft vieles für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht rund. Immer weniger Beschäftigte arbeiten unter einem Tarifvertrag, die Löhne von tausenden Beschäftigten reichen nicht zum Leben aus, in den Krankenhäusern und Kitas herrscht überlastender Personalmangel, im Einzelhandel werden Arbeitszeiten immer länger und unsichere Arbeitsverhältnisse befinden sich, z.B. in den Hochschulen unseres Landes, auf dem Höchststand. 

Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen die Arbeitswelt von heute und morgen im Bundesland der Arbeiterinnen und Arbeiter zu verbessern und aus den Augen der Beschäftigten zu begleiten. Dafür möchte ich im nächsten Landtag fleißig anpacken und malochen!

Gut und gerne auf dem Land leben

Das Leben auf dem Land oder in Kleinstädten ist oftmals eine große Bereicherung: Hier kennt man sich, die Natur zum Abschalten und Genießen liegt meist direkt vor der Tür und die Kinder können in einer guten Umgebung aufwachsen. 

Doch das Leben auf dem Land und in kleineren Städten wird immer mehr zur Herausforderung. Fehlende oder schlecht erreichbare (Fach-)Ärztinnen und (Fach-)Ärzte, langsames Internet in einer immer digitaleren Welt, der Bus, der nur zweimal am Tag fährt, aussterbende Innenstädte oder die fehlenden Ausbildungsplätze für die Fachkräfte von morgen machen den ländlichen Raum unattraktiv und führen zur Abwanderung. Dauerhaft anhaltende Abwanderung zu einem Teufelskreislauf. 

Deshalb geht es jetzt darum, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, die Kommunen dabei zu unterstützen und sich für attraktive Lebensbedingungen auf dem Land und in den Kleinstädten unseres Landes stark zu machen.  Dann bleibt das Leben in ländlichen Regionen, wie bei uns im Kreis Herford, eine echte Bereicherung für unser Leben.